Tag Archives: Lagenriesling

Nominé Falstaff Newcomer des Jahres

Wow, 2020 geht ja gut los! Wir sind einer von drei Nominierten zum Falstaff Newcomer des Jahres 2020. Wir sind ganz √ľberw√§ltigt vom tollen Kurzfilm den der Falstaff mit Unterst√ľtzung von Gerolsteiner √ľber uns gedreht hat. Danke an Philipp Melchers!

Noch mehr dar√ľber zu lesen findet ihr beim Falstaff

Das Beste der Region

Schon entdeckt? Wir sind mit einem herrlichen Beitrag im Portal „Das Beste der Region“ aufgef√ľhrt.

Buntsandstein, Basalt, Muschelkalk, L√∂ss und Ton. Diese einzigartige Mischung zeichnet die B√∂den des Weingutes Margarethenhof in Forst in der Pfalz aus. In vierter Generation wird das renommierte Familienweingut inzwischen gef√ľhrt. 17 Hektar Rebfl√§che nennt die Winzerfamilie Lucas ihr Eigen. Auf einigen der Parzellen wachsen herausragende Rieslinge, darunter die Forster Premiumlagen Ungeheuer, Pechstein, Jesuitengarten und Musenhang, die in aller Welt hochgesch√§tzte Weinpretiosen sind. Das warme Klima der Pfalz und das von Lage zu Lage differente Terroir, schonender Ausbau und ganz viel Erfahrung in der Vinifizierung lassen auch bei Familie Lucas gro√üartige, komplexe Wein-Autorit√§ten entstehen.

Der vollständige Artikel steht auf Das Beste der Region

An den vier Enden der Welt

Google Fund! An ein wahres Goldst√ľck hat uns vor kurzem ein Kunde erinnert: ein Beitrag von Detlef Rosenbaum aus Berlin, der Yvonne im Fr√ľhjahr 2016 anl√§sslich einer Pr√§sentation unserer Weine mit der Generation Riesling kennen gelernt und interviewt hat.

Was tummeln sich in Forst¬†in der¬†Pfalz nicht alles f√ľr bekannte¬†Lagen, bewirtschaftet von¬†mehr als 30¬†ber√ľhmten und noch¬†nicht¬†ber√ľhmten¬†Winzern, die
allerdings nicht alle ihr Weingut in Forst haben. Forst liegt mittendrin in der Weinstra√üe der Pfalz, im s√ľdlichen Teil, etwa in der Mitte zwischen Neustadt an der Weinstra√üe im S√ľden und Bad D√ľrkheim im Norden. Es ist
ein langgestrecktes, gem√ľtliches Weinbau√∂rtchen¬†mit¬†eindrucksvollen¬†H√∂fen,
die sich oftmals weit nach Innen √∂ffnen. Forst ist seit Jahrhunderten f√ľr seinen Wein bekannt.

Ein echtes Forster Weingut, das seit vier  Generationen im Ort beheimatet ist und seine Rebstöcke in etlichen Forster Lagen zu stehen hat, ist das Weingut Margarethenhof der Familie Lucas im Forster Wiesenweg, fast in der Ortsmitte gelegen.

Der vollständige Artikel ist auf An den vier Enden der Welt dem Magazin rund um Reisen, Medien und Lifestyle zu finden.

Forster Jesuitengarten f√ľr 15 Euro? Gibt es!

Artikel vonJens Priewe vom 21. Juni 2018

Weingut Margarethenhof Forster Jesuitengarten 2016

Der Margarethenhof in Forst geh√∂rt nicht zu den prominenten Weing√ľtern der Pfalz. Doch er ist in den besten Lagen beg√ľtert. Jens Priewe trank seinen Riesling aus dem Jesuitengarten ‚Äď und sagt: Chapeau!

Der Jesui¬≠ten¬≠gar¬≠ten in Forst ‚Äď das ist kei¬≠ne Gr√ľn¬≠an¬≠la¬≠ge, in der from¬≠me Ordens¬≠br√ľ¬≠der lust¬≠wan¬≠deln, son¬≠dern ein Wein¬≠berg. Er liegt in der Pfalz. Genau¬≠er: in der Gemein¬≠de Forst, die wie¬≠der¬≠um zu Dei¬≠des¬≠heim geh√∂rt, dem f√ľr Pf√§l¬≠zer Ver¬≠h√§lt¬≠nis¬≠se mon¬≠d√§ns¬≠ten Wein¬≠ort des Bun¬≠des¬≠lan¬≠des Rheinland-Pfalz. Der Wein¬≠berg umfasst 6,84 Hekt¬≠ar ‚Äď ist also von sehr √ľber¬≠schau¬≠ba¬≠rer Gr√∂s¬≠se. Aber weil der Ries¬≠ling dort so gut wird, ist der Jesui¬≠ten¬≠gar¬≠ten welt¬≠be¬≠r√ľhmt.

Das Geheimnis des Jesuitengartens: der Boden

Er beginnt direkt hin¬≠ter den alten Buntsandstein- und Fach¬≠werk¬≠h√§u¬≠sern, die die Haupt¬≠stras¬≠se von Forst s√§u¬≠men, und zieht sich dann den Hang hoch bis zum Pf√§l¬≠zer Wald. Die Hang¬≠nei¬≠gung betr√§gt nur 4 bis 7 Pro¬≠zent ‚Äď nicht viel im Ver¬≠gleich zur Mosel. Doch die Pfalz ist w√§r¬≠mer als die Mosel. Die Rebe reift hier auch ohne 90¬į Ein¬≠falls¬≠win¬≠kel zur Son¬≠ne. Die Fach¬≠leu¬≠te machen die Boden¬≠zu¬≠sam¬≠men¬≠set¬≠zung f√ľr die aus¬≠ser¬≠or¬≠dent¬≠li¬≠che Exqui¬≠se des Weins ver¬≠ant¬≠wort¬≠lich: san¬≠di¬≠ger Lehm mit Kalk und ‚Äď als i-T√ľpfelchen ‚Äď dunk¬≠les Basalt¬≠ge¬≠stein. Es sorgt daf√ľr, dass der Ries¬≠ling, der dort w√§chst, neben der Fri¬≠sche eine mine¬≠ra¬≠li¬≠sche Note bekommt.

Das Ter­ri­or in dem die Reben wach­sen

Zweitbeste Pfälzer Lage nach der Klassifikation von 1828

Bei der k√∂niglich-bayerischen Lagen¬≠klas¬≠si¬≠fi¬≠ka¬≠ti¬≠on von 1828 wur¬≠de der Jesui¬≠ten¬≠gar¬≠ten ‚Äď damals noch im Besitz des Jesui¬≠ten¬≠or¬≠dens in Neu¬≠stadt an der Wein¬≠stras¬≠se ‚Äď am zweit¬≠h√∂chs¬≠ten von allen Pf√§l¬≠zer Lagen bewer¬≠tet, gleich nach dem benach¬≠bar¬≠ten Kir¬≠chen¬≠st√ľck (das manch¬≠mal als Mon¬≠tra¬≠chet des Ries¬≠lings bezeich¬≠net wird). Bassermann-Jordan, von Win¬≠ning, Acham-Magin, Georg Mos¬≠ba¬≠cher, Reichs¬≠rat von Buhl, B√ľrklin-Wolf ‚Äď die ber√ľhm¬≠tes¬≠ten Wein¬≠g√ľ¬≠ter der Mit¬≠tel¬≠haar¬≠dt, wie die n√∂rd¬≠li¬≠che Pfalz genannt wird, haben Reben¬≠be¬≠sitz im Jesui¬≠ten¬≠gar¬≠tenWERBUNG

Der Riesling vom Jesuitengarten hat einen Kick mehr

Der Mar¬≠ga¬≠re¬≠then¬≠hof z√§hlt nicht zu den ber√ľhm¬≠ten Wein¬≠g√ľ¬≠tern. Aber er besitzt f√ľnf Reb¬≠zei¬≠len im Jesui¬≠ten¬≠gar¬≠ten, was etwa 0,1 Hekt¬≠ar ent¬≠spricht. Nicht viel, zuge¬≠ge¬≠ben. Doch was in den rund 750 Fla¬≠schen, die gef√ľllt wer¬≠den, ist, hat ein paar Facet¬≠ten mehr als die Ries¬≠lin¬≠ge von ande¬≠ren Pf√§l¬≠zer Lagen: hin¬≠ter den Zitrus- und Pfir¬≠sich¬≠aro¬≠men, die jeder bes¬≠se¬≠re Ries¬≠ling auf¬≠weist, zeigt sich die typi¬≠sche Jesuitengarten-Mineralit√§t, die sich in einer ver¬≠steck¬≠ten Rauchtee-Note und einem Hauch von Salz¬≠al¬≠gen und Aus¬≠tern¬≠scha¬≠le nie¬≠der¬≠schl√§gt.

Schild im Weinberg
Wein­ber­ge des Mar­ga­re­then­hofs

Wer gewohnt ist, ein¬≠fa¬≠chen Liter¬≠wein oder fruch¬≠ti¬≠ge Kabi¬≠net¬≠te zu trin¬≠ken, dem mag die¬≠ser Unter¬≠schied nichts bedeu¬≠ten (wenn er ihn √ľber¬≠haupt wahr¬≠nimmt). Doch Ken¬≠ner sind bereit, f√ľr den Kick, den der Wein ihnen gibt, das Porte¬≠mon¬≠naie ein biss¬≠chen wei¬≠ter zu √∂ff¬≠nen. So kos¬≠tet die Fla¬≠sche Jesui¬≠ten¬≠gar¬≠ten bei Mos¬≠ba¬≠cher zum Bei¬≠spiel 35 Euro, bei Bassermann-Jordan 39 Euro, bei Acham-Magin 40 Euro, bei Von Win¬≠ning 51 Euro. Bei B√ľrklin-Wolf, das sei¬≠ne Jesuitengarten-Parzelle gera¬≠de neu bestockt hat und nun zehn Jah¬≠re war¬≠ten muss, bis es den Wein wie¬≠der gibt, kos¬≠te¬≠te er zuletzt sogar knapp 100 Euro. Beim Mar¬≠ga¬≠re¬≠then¬≠hof  steht der Jesui¬≠ten¬≠gar¬≠ten f√ľr 15 Euro in der Lis¬≠te.

Die Besonderheiten der Lagen kommen voll zum Ausdruck

Klar: Der Mar¬≠ga¬≠re¬≠then¬≠hof ist nicht so ber√ľhmt wie die ande¬≠ren Wein¬≠g√ľ¬≠ter. Er geh√∂rt nicht dem eli¬≠t√§¬≠ren Ver¬≠ein Deut¬≠scher Pr√§¬≠di¬≠kats¬≠win¬≠zer (VDP) an. Und der Wein besitzt ‚Äď so ehr¬≠lich muss man sein ‚Äď nicht die F√ľl¬≠le, die Exo¬≠tik, die Fines¬≠se eines Gros¬≠sen Gew√§ch¬≠ses, wie es die pro¬≠mi¬≠nen¬≠ten Wein¬≠g√ľ¬≠ter bie¬≠ten. An den Reb¬≠st√∂¬≠cken h√§ngt bei ihnen im Herbst ein Tr√§ub¬≠lein mehr als bei den ber√ľhm¬≠ten Nach¬≠barn, und bei der Lese geht man im Mar¬≠ga¬≠re¬≠then¬≠hof auch nicht ins Extrem. Aber der Wein wird sau¬≠ber vin¬≠fi¬≠ziert, so dass die Beson¬≠der¬≠hei¬≠ten der Lage voll zum Aus¬≠druck kom¬≠men ‚Äď auch wenn er nur im Edel¬≠stahl¬≠tank statt im gros¬≠sen Holz¬≠fass ver¬≠go¬≠ren und aus¬≠ge¬≠baut wird.


2016 Forster Jesuitengarten

Weingut Margarethenhof Forster Jesuitengarten 2016

In f√ľnf Jahren wird er Wein ein grosser, in zehn ein noch gr√∂sserer Genuss sein

Noch ist der 2016er Jesui¬≠ten¬≠gar¬≠ten jung und l√§sst nur wenig ahnen von dem Poten¬≠zi¬≠al, das in ihm schlum¬≠mert. Aber Ken¬≠ner trin¬≠ken einen Jesui¬≠ten¬≠gar¬≠ten sowie¬≠so fr√ľ¬≠hes¬≠tens nach f√ľnf Jah¬≠ren. Dann hat der Wein sei¬≠ne unge¬≠st√ľ¬≠me, pri¬≠m√§r¬≠fruch¬≠ti¬≠ge Pha¬≠se hin¬≠ter sich. Der Span¬≠nungs¬≠bo¬≠gen zwi¬≠schen Frucht und Mine¬≠ra¬≠li¬≠t√§t wird dann deut¬≠li¬≠cher schmeck¬≠bar. Wer einen k√ľh¬≠len Kel¬≠ler hat und die Fla¬≠schen ein paar Jah¬≠re lagern kann, wird sich, wenn er Geduld hat, zur n√§chs¬≠ten Bun¬≠des¬≠tags¬≠wahl 2021 einen gross¬≠ar¬≠ti¬≠gen Wein ein¬≠schen¬≠ken k√∂n¬≠nen. Oder 2026, wenn das letz¬≠te Auto mit Ver¬≠bren¬≠nungs¬≠mo¬≠tor von den Stras¬≠sen ver¬≠schwun¬≠den sein soll.

Forst von den Weinbergen
Blick auf Forst

Das Geld fällt nicht vom Himmel, auch wenn er blau ist

Der Mar¬≠ga¬≠re¬≠then¬≠hof ist ein Fami¬≠li¬≠en¬≠wein¬≠gut. Es liegt am Orts¬≠rand von Forst, etwas abseits der rum¬≠me¬≠li¬≠gen Wein¬≠stras¬≠se mit ihrer ‚ÄěWorscht-‚Äú und Dampf¬≠nu¬≠del¬≠kul¬≠tur. In den ein¬≠schl√§¬≠gi¬≠gen Wein¬≠gui¬≠des ist es nicht gelis¬≠tet. Man belie¬≠fert ein gutes Dut¬≠zend Wein¬≠hand¬≠lun¬≠gen und Gas¬≠tro¬≠no¬≠mie¬≠be¬≠trie¬≠be in Deutsch¬≠land, pr√§¬≠sen¬≠tiert sich auf regio¬≠na¬≠len Wein¬≠fes¬≠ten und Events und setzt ansons¬≠ten auf die gepfleg¬≠te Pri¬≠vat¬≠kund¬≠schaft, die ihren Wein brav am Hof abholt. Die ver¬≠langt vor allem s√ľf¬≠fi¬≠gen Liter¬≠wein, pikan¬≠ten Sau¬≠vi¬≠gnon oder Grau¬≠bur¬≠gun¬≠der, einen pri¬≠ckeln¬≠den Sec¬≠co, manch¬≠mal auch einen Sp√§t¬≠bur¬≠gun¬≠der Rot¬≠wein oder Trau¬≠ben¬≠saft ‚Äď f√ľr die Kin¬≠der. All das hat der Mar¬≠ga¬≠re¬≠then¬≠hof im Ange¬≠bot. Plus Hoch¬≠pro¬≠zen¬≠ti¬≠ges. F√ľr zehn Euro k√∂n¬≠nen Pfalz-Reisende auch ihr Wohn¬≠mo¬≠bil eine Nacht lang am Mar¬≠ga¬≠re¬≠then¬≠hof abstel¬≠len, Strom¬≠an¬≠schluss inklu¬≠si¬≠ve. Viel¬≠leicht neh¬≠men die G√§s¬≠te, so das Kal¬≠k√ľl, bei der Gele¬≠gen¬≠heit ein Kar¬≠t√∂n¬≠chen Wein mit. Das Geld f√§llt eben nicht vom Him¬≠mel, auch wenn er noch so blau ist. Es muss hart erar¬≠bei¬≠tet wer¬≠den, haben Franz und Eli¬≠sa¬≠beth Lucas, die Margarethenhof-Winzer, erfah¬≠ren. Des¬≠halb hat¬≠ten sie ihrer Toch¬≠ter Yvon¬≠ne zum Bei¬≠spiel gera¬≠ten, nach dem Abitur zu stu¬≠die¬≠ren, Spra¬≠chen oder etwas √Ąhn¬≠li¬≠ches. Sie sol¬≠le sich nicht so abpla¬≠gen m√ľs¬≠sen, wie sie es muss¬≠ten. Den Hof w√ľr¬≠de Mar¬≠tin, der Sohn, wei¬≠ter¬≠f√ľh¬≠ren.

Die Zukunft gehört Martin und Yvonne

Mar¬≠tin, 29, absol¬≠vier¬≠te eine Win¬≠zer¬≠leh¬≠re und ist heu¬≠te der Jung¬≠win¬≠zer auf dem Mar¬≠ga¬≠re¬≠then¬≠hof. Yvon¬≠ne aber woll¬≠te nicht Spra¬≠chen stu¬≠die¬≠ren. Sie woll¬≠te eben¬≠falls Win¬≠ze¬≠rin wer¬≠den. Sie lern¬≠te wie ihr Bru¬≠der das Win¬≠zer¬≠hand¬≠werk, unter ande¬≠rem bei Bassermann-Jordan, ging anschlies¬≠send zur Uni, um in Gei¬≠sen¬≠heim ihren Bache¬≠lor in √Ėno¬≠lo¬≠gie zu machen. Dazwi¬≠schen gab es Prak¬≠ti¬≠ka in S√ľd¬≠ti¬≠rol, in Kali¬≠for¬≠ni¬≠en, in Neu¬≠see¬≠land. Heu¬≠te ist die 31-J√§hrige tags¬≠√ľber Kel¬≠ler¬≠meis¬≠te¬≠rin im Wein¬≠gut der Lebens¬≠hil¬≠fe in Bad D√ľrk¬≠heim, wo sie mit behin¬≠der¬≠ten Men¬≠schen arbei¬≠tet. Nach Fei¬≠er¬≠abend ackert sie im Kel¬≠ler des Mar¬≠ga¬≠re¬≠then¬≠hofs.

Die Familie im Weinberg
Sohn Mar­tin, Vater Franz, Mut­ter Elli, Toch­ter Yvon­ne (v.l.)

Ein Weinfass zur Hochzeit

Seit¬≠dem sie und ihr Bru¬≠der immer mehr Ver¬≠ant¬≠wor¬≠tung √ľber¬≠neh¬≠men, liegt der Fokus des Mar¬≠ga¬≠re¬≠then¬≠hofs mehr auf dem hoch¬≠wer¬≠ti¬≠gen Ries¬≠ling. Die Geschwis¬≠ter wol¬≠len alle M√∂g¬≠lich¬≠kei¬≠ten aus¬≠sch√∂p¬≠fen, die das Wein¬≠gut besitzt. Denn der Mar¬≠ga¬≠re¬≠then¬≠hof ist nicht nur im Jesui¬≠ten¬≠gar¬≠ten beg√ľ¬≠tert, son¬≠dern auch in den ande¬≠ren Spit¬≠zen¬≠la¬≠gen von Forst: dem Pech¬≠stein, dem Unge¬≠heu¬≠er, dem Musen¬≠hang ‚Äď alles legen¬≠d√§¬≠re Wein¬≠ber¬≠ge. Zur ihrer Hoch¬≠zeit hat Yvon¬≠ne schon mal ein neu¬≠es Holz¬≠fass bekom¬≠men ‚Äď f√ľr den Spit¬≠zen¬≠wein. Ihr Mann ist √ľbri¬≠gens Ita¬≠lie¬≠ner. Er heisst Nico¬≠la Libel¬≠li und ist der Kel¬≠ler¬≠meis¬≠ter von B√ľrklin-Wolf. Seit der Hoch¬≠zeit ist der Mar¬≠ga¬≠re¬≠then¬≠hof das ein¬≠zi¬≠ge Wein¬≠gut in Forst, in dem am Tag der Offe¬≠nen T√ľr zu den Pro¬≠bier¬≠wei¬≠nen Piz¬≠za gibt statt Worscht.