Tag Archives: Verkostung

Weinprobiertage 2019

Samstag, 15. Juni 2019 von 13 bis 18 Uhr
Sonntag, 16. Juni 2019 von 11 bis 18 Uhr

Probiert unsere Weine dort wo sie gewachsen sind – direkt bei uns auf dem Weingut! Wir öffnen Tür und Tor, sowie alle unsere Weine und Sekte zur ungezwungenen Probe. Seid gespannt auf die Präsentation des Jahrgangs 2018!

Dieses Jahr begleiten uns zum ersten Mal feine Köstlichkeiten aus regionalen Produkten von GeKo GenussKonzept aus Ruppertsberg.
Genießt unsere Weine und feine Speisen im mediterranen Ambiente unseres Weinguts zwischen Oleandern und Zitronen, mit Blick auf die Wachtenburg und lasst die Seele baumeln. 

Bassermann und Freunde

Das Weingut Bassermann Jordan in Deidesheim feiert 300 jähriges Jubiläum! Und wir waren dabei, mit Martin als ehemaligem Lehrling 2005/2006 durften wir sogar gemeinsam mit vielen anderen Kollegen unsere Weine präsentieren. Eine tolle Verkostung im alten Keller mit einer klasse Party im Anschluss – wir freuen uns schon auf die nächsten 300 Jahre.
Wer findet uns in der Fotobox? Es sind ein paar wilde und unterhaltsame Schnappschüsse mit dabei!

Fotos by Hans-Georg Merkel Fotografie

Bewertung Vinum Wineguide 2019

Zum ersten Mal beteiligt und gleich ausgezeichnet! Wir haben dieses Jahr zum ersten Mal unsere Weine bei den Verkostungen zum Vinum Winguide eingereicht und wurden aus dem Stand weg mit 2 Sternen bewertet und außerdem zur Entdeckung des Jahres gekürt!

„Yvonne Libelli und Martin Lucas schießen mit ihrer aktuellen Kollektion den Vogel ab. Was sie uns hier an Rieslingen vorsetzen, ist bei Weitem das Beste, was wir je von Ihnen im Glas gehabt haben… Wir sind jedenfalls von dem, was wir hier probieren konnten, dermaßen angetan, dass das Geschwisterpaar für uns die Entdeckung des Jahres markiert.
Herzlichen Glückwunsch dazu – und wir freuen uns sehr, den weiteren Weg mitzuverfolgen.“
Vinum Wineguide 2019

Weinguides 2019: Eichelmann, Gault Millau und Vinum erschienen

Pressemeldung des Deutschen Weininstituts, 5.11.2019

Über 10.000 bis 13.000 Weine verkosteten die Weinexperten für die drei Weinguides von Eichelmann, Gault Millau und Vinum. Die drei etwa 1000 Seiten starken Weinführer für 2019 kommen mit ihren Bewertungen, Weinkauftipps und Bestenlisten in diesen Tagen für circa 35 Euro in den Buchhandel. 

Gerhard Eichelmann Preisträger 2019

Beste Sektkollektion: Sekthaus Raumland Flörsheim-Dalsheim (Rheinhessen)
Beste Weißweinkollektion: Weingut Georg Breuer Rüdesheim (Rheingau)
Beste Rotweinkollektion: Weingut Bernhard Huber Malterdingen (Baden)
Beste edelsüße Kollektion: Weingut Horst Sauer Escherndorf (Franken)
Aufsteiger des Jahres: Weingut Stefan Vetter Gambach (Franken)
Klassiker des Jahres: Lämmler Fellbach Spätburgunder „GG“ Weingut Schnaitmann Fellbach (Württemberg)
Ehrenpreis für das Lebenswerk: Helmut Dönnhoff Oberhausen (Nahe)
https://mondo-heidelberg.de

Gault&Millau Auszeichnungen 2019

Der Titel „Winzer des Jahres“ geht in diesem Jahr an ein Vater-Sohn-Duo. Der Präsident des Fußball-Bundesligisten SC Freiburg, Fritz Keller, und sein Sohn Friedrich aus Vogtsburg am Kaiserstuhl in Baden werden ausgezeichnet.
„Aufsteiger des Jahres“  wurde Albert Behler vom Weingut Karthäuserhof in Trier.
Die „Entdeckung des Jahres“ kommt mit Simone Adams aus Rheinhessen. Sieben ihrer Weine erhielten in diesem Jahr die Höchstnote von 100 Punkten.
www.zs-verlag.com/buecher/gaultmillau-weinguide-deutschland-2019/

weinguide prämierungsfeier mainz 02.11.2018

Vinum Auszeichnungen 2019

Insgesamt 34 Weingüter wurden mit den Höchstwertungen von viereinhalb (20) und fünf (12) Sternen ausgezeichnet. Zu ihnen zählt auch das Weingut van Volxem in Wiltingen an der Saar, dessen Inhaber Roman Niewodniczanski für den Weinguide der Winzer des Jahres 2019 ist.
Niko Brandner (Sekthaus Griesel & Compagnie, Bensheim, Hessische Bergstraße) ist Aufsteiger des Jahres.

Entdeckung des Jahres sind die Geschwister Yvonne Libelli und Martin Lucas, deren Familienweingut Margarethenhof (Forst, Pfalz) als Neueinsteiger auf Anhieb mit zwei Sternen ausgezeichnet wurde.

Weinsieger des Jahres sind
in der Kategorie Sekt 2008 „MonRose“ Extra Brut Prestige von Volker Raumland (Rheinhessen),
in der Kategorie Spätburgunder 2016 Pinot Noir von Hans-Erich Dausch (Pfalz)
in der Kategorie Weiße Burgundersorten 2017 Birkweiler Mandelberg vom Weingut Ökonomierat Rebholz (Pfalz)
in der Kategorie Silvaner 2017 Sulzfelder Creutz vom Weingut Zehnthof Luckert (Franken)
in der Kategorie Riesling trocken Klaus-Peter Kellers GMax 2017
in der Kategorie Riesling feinherb 2017 Niedermenninger Herrenberg Spätlese -23- Familie Weber, Hofgut Falkenstein (Saar)
in der Kategorie Riesling Kabinett 2017 Dhroner Hofberg von A. J. Adam (Mosel)
in der Kategorie Riesling Spätlese 2017 Berncasteler Doctor vom Weingut Wwe. Dr. Thanisch, Erben Thanisch (Mosel)
in der Kategorie Riesling Auslese 2017 Brauneberger Juffer-Sonnenuhr – 15 – lange Goldkapsel von Fritz Haag (Mosel)
in der Kategorie edelsüße Rieslinge 2017 Brauneberger Juffer-Sonnenuhr Trockenbeerenauslese, Constantin Richter, Weingut Max Ferd. Richter (Mosel).
https://www.vinum.eu/de/mediathek/buecher/vinum-weinguide-deutschland/

Vinum Riesling Champion

Unser Wein der Woche: Forster Musenhang Riesling fruchtsüß!
Warum? Weil Musenhang die kühlste Lage der Region ist und gleichzeitig sehr mineralisch, fruchtig und elegant. 
Das finden nicht nur wir, sondern auch die Jury des Vinum Riesling Champion – diesen Sommer waren wir in der Finalrunde der Verkostung zur Kategorie “fruchtig”.

Wachenheim: Neue „Generation Pfalz“ vorgestellt

11. Juni 2018 – Pressemeldung der Rheinpfalz Zeitung

Den Pfälzer Wein in der gesamten Republik repräsentieren – das ist die Aufgabe der Mitglieder der vierten „Generation Pfalz“, die am Montag in Wachenheim vorgestellt wurden. „Diese jungen Winzer unter 40, die mit Kopf und Herz in ihren Betrieben arbeiten und dort maßgeblich am Weinausbau beteiligt sind, geben der dynamischen Pfälzer Weinszene ein Gesicht“, sagte Gerhard Brauer, weiter Vorsitzender der Pfalzwein-Werbung. Zehn der 20 Betriebe kommen von der Südlichen Weinstraße, die übrigen zehn von der Mittelhaardt und dem nördlichen Ende der Weinstraße. „Wir haben das aber nicht ausgewürfelt“, scherzte Jurymitglied Axel Biesler. Mehr als 40 Betriebe hatten sich beworben und wollten Mitglied der diesjährigen „Generation Pfalz“ werden. In einer zweitägigen Verkostung von mehr als 200 Weinen hatte eine sechsköpfige Jury unter Vorsitz von Peer F. Holm, dem Präsidenten der Deutschen Sommelier-Union, die Auswahl getroffen. Jurymitglied Axel Biesler hob nicht nur die Qualität der Rieslinge hervor, sondern merkte auch an, dass die Pfälzer Winzer bei exotischeren Rebsorten wie dem Syrah bis in den Bereich der Ortsweine hinein sehr gute Qualität auf die Flasche brächten.

Die Generation Pfalz 2018/2019, Foto: Franck

Offener Austausch unter jungen Winzern

Jungwinzer Oliver Gabel aus Herxheim am Berg, zum zweiten Mal dabei, hob vor allem den offenen Austausch unter den jungen Winzern hervor: „Das hat mir das letzte Mal supergut gefallen.“ Die „Generation Pfalz“ 2018/2019: Michael und Thomas Andres, Weingut Andres (Deidesheim); Christian Bourdy, Weingut Bourdy (Edesheim); Jasmin Eck, Weingut Eck (Ilbesheim); Oliver Gabel, Weingut Gabel (Herxheim am Berg); Karoline und Dorothee Gaul, Weingut Karl-Heinz Gaul (Sausenheim); Peter und Jürgen Graf, Weingut Graf von Weyher (Weyher); Johannes Jülg, Weingut Jülg (Schweigen-Rechtenbach); Peter Klein, Weingut Klein (Hainfeld); Nicolay Lidy, Weingut Lidy (Frankweiler); Martin Lucas und Yvonne Libelli, Margarethenhof (Forst); Philipp Lucas, Lucashof (Forst); Georg Meier, Meier – Weingut in Weyher; Stefan Meyer, Weingut Stefan Meyer (Rhodt); Lukas Reinhardt, Weingut Stefan Reinhardt (Niederkirchen); Gabriel und Simon Scheuermann, Weingut Scheuermann (Niederkirchen); Jonas und Philipp Seckinger, Weingut Seckinger (Niederkirchen); Christoph Siebert, Weingut Schenk-Siebert (Grünstadt); Matthias Stachel, Weingut Erich Stachel (Maikammer); Mathias Wolf, Weingut Wolf (Birkweiler); Thomas Zeter, Weingut Leonhard Zeter (Diedesfeld). |spk

Weinmahleins


im Restaurant Cinco in Berlin am 24. Januar 2018

Das Universum in einer Erbsenschale. Nun, das wäre vielleicht doch ein wenig übertrieben. Das Universum des Paco Perez aber, das immer auch jenes seines Berliner Küchenchefs Andreas Rehberger ist, passt wunderbar in diesen ersten Gang. Dreierlei von einer aus Katalonien eingereisten Erbse, ganz knackig, als vollmundiger Schaum und raucharomatische Asche. Und ein Teller, den man als Antithese jenes brutal-lokalen Küchentrends verstehen könnte – und der doch eigentlich seine genaue Bestätigung ist. So eine Erbse, die pointiert aber nie plauderhaft von Boden, Terroir, und Klima erzählt, wächst eben nicht in der Mark. Im Land des Wurzelgemüses schmeckt es weniger grün..

Cinco_Weinmaleins_c_LenaGanssmann

Und schon sind wir mittendrin in diesem tip Weinmahleins präsentiert von Mastercard Priceless Berlin. Und mittendrin im Restaurant Cinco im Hotel Das Stue in der ehemaligen dänischen Botschaft in Tiergarten ganz, ganz mitten in Berlin. Ein In-Ort, wenn man so also will. Das Küchenkonzept, das der katalonische Spitzenkoch Paco Perez dem Cinco auf den Leib geschrieben hat, ist seit der Eröffnung 2013 mit einem Michelin-Stern gekürt. Seit sich aber der junge Österreicher Andreas Rehberger als Küchenchef merklich freischwimmen durfte, schmeckt es uns noch einmal besser. Auch in diesem Menü begeisterte der Spagat zwischen vermeintlicher Statusküche – das Tatar vom Wagyu als Amuse Gueule war unfassbar aromatisch und, ja, cremig –, präzisem Handwerk und Ausflügen ins Berliner Umland. Tiefenentspanntes Filet vom Weidelamm, und von unserem Partner Havelland Express – mit diversen Texturen der Roten Bete, Spanien liegt manchmal auch in Brandenburg, zumindest wenn ein österreichischer Spitzenkoch am Herd steht.

Die Weine dazu, sie kamen aus der Pfalz. Wobei auch Paco Perez selbst ein ausgesprochener Rieslingtrinker sein soll. Das Aussprechen ihrer Weine übernahm an diesem Abend Yvonne Lucas vom Familienweingut Margarethenhof in Forst. Forst? Nun, seine besten Lagen teilt sich der Ort mit dem benachbarten Deidesheim. Mehr Riesling geht kaum. Wobei der Abend mit einem crisp-schmelzigen Weißburgunder (zur Erbse) ganz klar und grün begann. Danach und nachhaltig: die Rieslinge der Spitzenlagen Ungeheuer und Jesuitengarten. Die windgeschütze Lage und Sandsteinböden geben ihnen beides mit: eine klare Mineralität und einen vollen, indes eleganten Körper.

Voll, im Sinne von Vollmundig: Der Signaturgang der Perez’schen Küche, ein schlonziges Risotto mit Pilzen und schwarzem Trüffel, das in Spanien „Arroz Meloso“ heißt. Soulfood müsste man eigentlich dazu sagen, nur aber auf so hohem Niveau, wie das Cinco und überhaupt das Stue ein Hauptstadthotel auf höchstem Niveau ist, darüber aber den Charme, das Charisma nicht vergisst. Schließlich ist auch der verbindlichste Service, diese lautlose Choreografie, nur dann ein Fest, wenn er auch noch die Seele eines Landes transportiert.

Hat funktioniert lieber Andreas Rehberger und das ganze Cinco-Team. Danke für diesen wunderbaren Abend.

Text: Clemens Niedenthal
Fotos: Lena Ganssmann

Eichelmann 2017 Bewertung

Seit einigen Tagen ist er im Verkauf, der neue Eichelmann Weinführer für 2017.
Wir freuen uns über eine gute Bewertung unserer Weine! Sauvignon Blanc und Auxerrois sind leider bereits ausgetrunken, hier erwarten wir ab Dezember schon die erste Abfüllung des neuen Jahrgangs 2016.
Die Lagenrieslinge des Jahrgangs 2015 fangen gerade an sich zu öffnen und beginnen zu zeigen, was in ihnen steckt! Auch hier bleibt es spannend, wie die Weine sich in Zukunft entwickeln werden.