Weinprobiertage 2019

Samstag, 15. Juni 2019 von 13 bis 18 Uhr
Sonntag, 16. Juni 2019 von 11 bis 18 Uhr

Probiert unsere Weine dort wo sie gewachsen sind – direkt bei uns auf dem Weingut! Wir öffnen TĂŒr und Tor, sowie alle unsere Weine und Sekte zur ungezwungenen Probe. Seid gespannt auf die PrĂ€sentation des Jahrgangs 2018!

Dieses Jahr begleiten uns zum ersten Mal feine Köstlichkeiten aus regionalen Produkten von GeKo GenussKonzept aus Ruppertsberg.
Genießt unsere Weine und feine Speisen im mediterranen Ambiente unseres Weinguts zwischen Oleandern und Zitronen, mit Blick auf die Wachtenburg und lasst die Seele baumeln. 

Hör mal Wein Spezial

Bretonische Fischwoche im Restaurant Karlbacher in Großkarlbach in der Pfalz mit RPR1 Hör mal Wein. Wir hatten die Ehre vom Radiomoderator Kunze als GĂ€ste eingeladen zu sein und durften die französischen Gourmetstationen des KĂŒchenchefs Christian Rubert und die dazu korrespondierenden Weine aus dem Weingut Gröhl aus Weinolsheim/Rheinhessen genießen.
Wir hatten gemeinsam einen tollen und genussvollen Abend, wer entdeckt uns im Video?

Mehr Tiefe, mehr Substanz und mehr Biss im Wein

Interview mit Matthias Mangold fĂŒr den Vinum Wineguide 2019

Wie lief bei Ihnen die GenerationenĂŒbergabe, Frau Libelli?

Ja, so langsam lÀuft es im ruhigen Stil. (lacht)
Was man immer als Erstes machen darf, was fĂŒr die Eltern wohl am einfachsten ist, ist der Außenauftritt, Etiketten, das Logo 
 Das tut vielleicht noch nicht so weh wie alles andere. Dann haben wir nach und nach investiert, haben eine zweite Presse angeschafft, arbeiten mit einem Förderband und gehen insgesamt sehr schonend vor. Wir lesen wesentlich mehr mit der Hand als zuvor, lesen auch in Boxen, aber bei uns als kleinem Familienbetrieb muss das auch alles effizient sein, wir haben ja keinen großen Mitarbeiterstab.

Gehen Sie auch bei der Verarbeitung grundsÀtzlich anders vor?

Zeit spielt eine wesentliche Rolle. Wir geben den Weinen mehr Zeit, sich zu entwickeln. Unsere Eltern fuhren immer sehr viel aus zu Privatkunden quer durch Deutschland. Aufgrund der Arbeitsspitzen im Herbst und dem anschließenden WeihnachtsgeschĂ€ft wurden die Weine frĂŒher möglichst rasch abgefĂŒllt. Das ist nun nicht mehr so, wir mĂŒssen nicht schon an Weihnachten alles filtriert haben, damit im Keller nichts anbrennt.

Sie punkten ganz klar mit den Rieslingen.
Welche weiteren StÀrken haben Sie?

Ein Kundenliebling ist Auxerrois, dafĂŒr haben wir ein bisschen einen Namen in der Gegend. Sauvignon Blanc steht gleichfalls hoch im Kurs, und seit ein, zwei Jahren haben wir bei ein paar HĂ€ndlern mit den RosĂ©s einen echten Erfolg gelandet, was wir gar nicht erwartet hatten. Das sind so zwei fruchtige, duftige Typen.

Wie wĂŒrden Sie Ihren Riesling-Stil beschreiben?

Ich denke, wir sind dabei, einen etwas individuelleren Stil zu finden als bei unseren Eltern, die sehr sauber und geradlinig gearbeitet haben.
Mein Vater mag es, wenn es duftet, er war immer primÀrfruchtiger orientiert als wir. Wir versuchen hingegen, mehr Tiefe in den Wein zu bekommen, mehr Substanz. Wir wollen den Riesling trockener, als er ihn gemacht hat. Mehr Biss hineinbringen.

Ihre Weine strahlen eine große Ruhe aus. Woher kommt das?

Wir haben in der Vergangenheit auch mal mit der Maischestandzeit experimentiert, aber inzwischen geht es mehr in Richtung langes
Fein- oder Vollhefelager, auch mal aufrĂŒhren, wenn wir das GefĂŒhl haben, da kann man noch was herauskitzeln.

An wem orientieren Sie sich, wer sind Ihre geschmacklichen Vorbilder?

Wir sind an der Mittelhaardt, und da gibt es natĂŒrlich einige Helden, zu denen man aufschaut, auch wenn das eine große Spanne ist.
Ich bin vielleicht etwas voreingenommen, wenn ich sage, dass mir die Weine von BĂŒrklin-Wolf gut gefallen. Aber das haben sie schon, bevor ich meinen Mann geheiratet habe, der dort Kellermeister ist. Wir mögen einfach den klassischen Stil.

Seit 2011 teilen sich Yvonne Libelli und ihr Bruder Martin Lucas die
Verantwortung auf dem Familienweingut Margarethenhof.

Das Lagenpotenzial enthÀlt so imposante Namen wie Forster Ungeheuer
oder Pechstein. In diesem Jahr stellten die Geschwister ihre Kollektion
zum ersten Mal offiziell bei uns an. Besonders die Rieslinge verblĂŒfften durch ihre Ruhe, Tiefe und Vielschichtigkeit.

Vinum Entdeckung des Jahres 2019

Hör mal Wein

Hier dreht sich alles um Genuss! „Hör mal Wein“ mit Kunze von RPR1

Jetzt wird es Zeit den stressigen Alltag einmal hinter sich zu lassen und sich zu entspannen. Moderator Kunze gibt euch jeden Samstag aktuelle Tipps rund um Wein, Kochen und Genießen. 
Und am 1.12.2018 war er bei uns im Weingut um uns und unsere Weine als Entdeckung des Jahres im Vinum Wineguide kennen zu lernen!

Heute im Weingut Margarethenhof!
Entdeckung des Jahres – warum eigentlich?
Riesling – unser Schwerpunkt. Ungeheuer gut!
Jahrgang 2018
ĂŒber den Tellerrand geschaut

Entdeckung des Jahres

ganze Reportage im Magazin 12/2018
Ausschnitt aus Gewinner des Vinum Wineguide 2019

Margarethenhof (Pfalz)

Seit 2011 teilen sich Yvonne Libelli und ihr Bruder Martin Lucas die Verantwortung, wobei Yvonne derzeit noch hauptberuflich Kellermeisterin beim Weingut der Lebenshilfe in Bad DĂŒrkheim ist. Aufbauen können sie auf einem beeindruckenden Lagenportfolio mit Forster Ungeheuer oder Pechstein.

«Zeit spielt eine wesentliche Rolle, wir lassen den Weinen mehr Zeit, sich zu entwickeln. Aufgrund der Arbeitsspitzen mit dem Herbst und dem anschliessenden Weih-nachtsgeschĂ€ft – unsere Eltern fahren noch sehr viel aus zu Privatkunden quer durch Deutschland – wurden frĂŒher die Weine möglichst rasch abgefĂŒllt. Das ist nun nicht mehr so, wir mĂŒssen nicht schon an Weihnachten alles filtriert haben, damit im Keller nichts anbrennt. Ich glaube, wir sind dabei, einen etwas eigenen, individuelleren Stil zu finden als bei den Weinen unserer Eltern, die immer sehr sauber und geradlinig gearbeitet haben. Wir versuchen, mehr Tiefe hineinzubekommen, mehr Substanz, wir wollen mehr Biss hineinbringen.»
Yvonne Libelli |

Die junge Pfalz Isst gut! Party

Pressemeldung der Pfalzwein Werbung 22.November 2018

Am 25. Januar 2019 treffen exzellente Weine auf kulinarische HochgenĂŒsse, wenn es heisst: Die junge Pfalz isst gut! 35 Winzerinnen und Winzer der „Jungen SĂŒdpfalz“ und der „Generation Pfalz“ schenken Ihre Weine aus und 9 PfĂ€lzer Jungköche prĂ€sentieren absoluten Hochgenuss auf dem Teller. Auf die etwa 1000 GĂ€ste wartet eine Wein-Genuss Party der Extra-Klasse: außergewöhnlich, einmalig und unvergesslich. Das Besondere dabei: Die Kombination aller Genusskomponenten und die Location. Denn jedes Jahr aufs Neue wird fĂŒr diese Party ein besonderer Ort gesucht. Von einer Baustelle ĂŒber ein altes SanitĂ€rhaus, der kurz vor dem Abriss stehenden Rundsporthalle bis hin zu einer alten Tabakfermentieranlage oder einer ehemaligen Reifenproduktionsfabrik – die Orte sind einzigartig und dort wird im Regelfall auch nur einmal gefeiert. Und das natĂŒrlich mit denjungen Winzern der Pfalz und ihren kulinarischen Komplizen!

2019 findet die Weinparty „Die junge Pfalz isst gut“ in den zum Abriss und Umbau bereit stehenden Hallen der Weingenossenschaft in Rhodt unter Rietburg statt. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Fusionsparty“, denn es prĂ€sentieren sich noch mehr Winzer und Köche als bisher: Die Junge SĂŒdpfalz und die Generation Pfalz schließen sich zusammen und die Pfalz bĂŒndelt ihre KrĂ€fte zu diesem spektakulĂ€ren Event. Neben knackigen Weinen und gaumenschmeichlerischen Speisen gibt es zudem unzĂ€hlige Specials, wie die Candybar, Eisbar, KĂ€setheke, Kaffeelounge, Fotobox, Weincocktails und viele andere Attraktionen. Dazu natĂŒrlich chillige Beats, heiße Rhythmen und tanzbare Musik, die jeden auf die TanzflĂ€che strömen lĂ€sst. Lasst euch ĂŒberraschen und seid dabei, wenn es wieder heißt. Zum Wohl. Die Pfalz!

Bassermann und Freunde

Das Weingut Bassermann Jordan in Deidesheim feiert 300 jĂ€hriges JubilĂ€um! Und wir waren dabei, mit Martin als ehemaligem Lehrling 2005/2006 durften wir sogar gemeinsam mit vielen anderen Kollegen unsere Weine prĂ€sentieren. Eine tolle Verkostung im alten Keller mit einer klasse Party im Anschluss – wir freuen uns schon auf die nĂ€chsten 300 Jahre.
Wer findet uns in der Fotobox? Es sind ein paar wilde und unterhaltsame SchnappschĂŒsse mit dabei!

Fotos by Hans-Georg Merkel Fotografie

Immens breite Spitze in der Pfalz

Quelle: Pfalzwein am 7. November 2018

In diesen Tagen erscheinen die drei wichtigsten Guides fĂŒr deutsche Weine – Vinum, Gault Millau und Eichelmann – mit ihren Ausgaben fĂŒr 2019.
Als »Entdeckung des Jahres« gelten dem Vinum Weinguide die Geschwister Yvonne Libelli und Martin Lucas vom Weingut Margarethenhof in Forst. Besonders die Rieslinge verblĂŒfften die Jury »durch ihre Ruhe, Tiefe und Vielschichtigkeit«. Der Margarethenhof wurde neu in den Weinguide aufgenommen und auf Anhieb mit zwei Sternen ausgezeichnet.
In der Kategorie SpĂ€tburgunder 2016 zeichnete Vinum als besten Wein (96 Punkte) einen Pinot Noir von Weinberater Hans-Erich Dausch, Landau, aus. Nicht zu schlagen war das Weingut Ökonomierat Rebholz, Siebeldingen, bei den weißen Burgundersorten: Mit 95 Punkten setzte sich der 2017 Birkweiler Mandelberg Großes GewĂ€chs von der Konkurrenz ab.
Gerhard Eichelmann fand in der Pfalz »erstaunlich gute QualitĂ€ten auch bei WeingĂŒtern, deren Weine wir das erste Mal verkosteten«, etwa bei Hörner in Hochstadt, Hof in Klingen, Gerhard Hochdörffer in Nußdorf, bei der Weincooperation Viermor­gen in Niederhorbach, bei Gerd Stepp (GP Winery) in Bad DĂŒrkheim oder beim Gut Obercarlenbach in Kleinkarlbach. An der Spitze steht fĂŒr Eichelmann in der Pfalz nach wie vor das Weingut Knipser, Laumersheim. »Weitere 20 WeingĂŒter fallen in die Viereinhalb- und Vier-Sterne-Kategorie, eine immens breite Spitze, wie sie sonst in keinem anderen deutschen Anbaugebiet vorhanden ist«, schreibt Eichelmann.
Zwei Weine aus der Pfalz bewertet der aktuelle Gault Millau Weinguide mit 100 Punkten. Es sind dies 2017 Birkweiler Kastanienbusch Riesling Großes GewĂ€chs von Rebholz und 2013 SpĂ€tburgunder RdP vom Weingut Knipser.